News #2

/ComeOnTeBe am 25. April 2019

Wer nicht so gerne liest, kann auch Fernsehen schauen: Ein Kamera-Team des WDR hat am Ostermontag gefilmt, wie eine Horde TeBe-Fans beim Stern 1900 Herrschaftskritik übt, Konfetti wirft und bescheuerte Lieder singt. Entstanden ist ein extrem liebevoller Beitrag über Tennis Borussia und den Caravan of Love, der am Mittwochabend in der Sendung WDR Sport inside lief. Mittlerweile steht er auch in der WDR-Mediathek. Danke an dieser Stelle noch mal an die Gastgeber in Steglitz für den wunderschönen Nachmittag! ... Weiterlesen

Wer nicht so gerne liest, kann auch Fernsehen schauen: Ein Kamera-Team des WDR hat am Ostermontag gefilmt, wie eine Horde TeBe-Fans beim Stern 1900 Herrschaftskritik übt, Konfetti wirft und bescheuerte Lieder singt. Entstanden ist ein extrem liebevoller Beitrag über Tennis Borussia und den Caravan of Love, der am Mittwochabend in der Sendung WDR Sport inside lief. Mittlerweile steht er auch in der WDR-Mediathek. Danke an dieser Stelle noch mal an die Gastgeber in Steglitz für den wunderschönen Nachmittag!

#WeSaveTeBe #CaravanOfLove #WirSindRelevant

www1.wdr.de:

TeBe Berlin und der Caravan of Love

Warum ein Teil der Fanszene des Oberligisten Tennis Borussia Berlin dem eigenen Verein den Rücken gekehrt hat - und fremdgeht. Autor: Tom Theunissen

/ComeOnTeBe am 25. April 2019

Anfang April sind an einem Samstagvormittag fünf TeBe-Fans vier Kilometer hinter Köpenick zwei Stunden lang über einen Feldweg gefahren – in einem lila-weiß geschmückten VW-Bulli, mit lila Rauch aus dem Beifahrerfenster, alles für die Kameras. Wie durch ein Wunder ist weder dem Fahrzeug noch den Insassen etwas zugestoßen. Das Ergebnis des Shootings seht ihr auf dem Cover der neuen 11 FREUNDE, die seit heute in den Kiosken liegt. Die Titelgeschichte "Auswärts Zuhause" dreht sich um den Konflikt bei Tennis Borussia und den Caravan Of Love: www.11freunde.de/heft/heft-210-052019 ... Weiterlesen

Anfang April sind an einem Samstagvormittag fünf TeBe-Fans vier Kilometer hinter Köpenick zwei Stunden lang über einen Feldweg gefahren – in einem lila-weiß geschmückten VW-Bulli, mit lila Rauch aus dem Beifahrerfenster, alles für die Kameras. Wie durch ein Wunder ist weder dem Fahrzeug noch den Insassen etwas zugestoßen. Das Ergebnis des Shootings seht ihr auf dem Cover der neuen 11 FREUNDE, die seit heute in den Kiosken liegt. Die Titelgeschichte "Auswärts Zuhause" dreht sich um den Konflikt bei Tennis Borussia und den Caravan Of Love: www.11freunde.de/heft/heft-210-052019

#WeSaveTeBe #CaravanOfLove #WirSindRelevant

/ComeOnTeBe am 23. April 2019

Farbenlehre, Malkasten und so: Blau und Rot gemischt ergibt bekanntlich Lila.

Blau und Rot sind auch die Farben des ältesten Sportvereins in Halle an der Saale, des VfL Halle 1896, dem unser nächster Besuch im Rahmen der Caravan of Love gilt. ... Weiterlesen

Farbenlehre, Malkasten und so: Blau und Rot gemischt ergibt bekanntlich Lila.

Blau und Rot sind auch die Farben des ältesten Sportvereins in Halle an der Saale, des VfL Halle 1896, dem unser nächster Besuch im Rahmen der Caravan of Love gilt.

Am kommenden Sonnabend, 27. April, geht es zum Spiel des VfL aus Halle gegen den VfL aus Hohenstein-Ernstthal (das liegt in Sachsen). Klingt nach nicht allzu viel, ist von Ligenzugehörigkeit und Spannung her betrachtet aber eins der besten Spiele der Caravan of Love. Die beiden Vereine für Leibesübungen spielen nämlich in der NOFV-Oberliga Süd und dort gegen den Abstieg.

Und weil der VfL von 1896 über eine kleine, feine, selbstironische, nette, uns gar nicht mal so unähnliche und auf jeden Fall die beste Hallenser Fanszene verfügt, sehen wir es geradezu als Pflicht an, die Blau-Roten im Abstiegskampf zu supporten. Darüber hinaus ergibt sich damit noch die Gelegenheit, das Stadion am Zoo zu besuchen, das bekanntlich das schönste Stadion aller Halles (noch vor Erdgas Sportpark und Gerry-Weber-Stadion) ist.

Diesmal fährt die Karawane der Liebe mit dem Bus.

Abfahrt:
Samstag, 12 Uhr, Südkreuz (Hildegard-Knef-Platz)

Spiel:
15 Uhr, Stadion am Zoo, Halle/Saale

Rückfahrt:
gegen 17.30 Uhr

Kostenbeitrag:
20-25 Euro nach Selbsteinschätzung; wer weniger zahlen kann, soll sich melden, daran soll die Mitfahrt nicht scheitern.

Anmeldung zur Busfahrt im Lila Kanal ( www.lila-kanal.de/viewtopic.php?f=1&t=8208) oder per Nachricht an Come on TeBe oder das Bataillon d'Amour.

27.04. 10:00   HWG-Stadion am Zoo

VfL Halle 96 vs. VfL Hohenstein-Ernstthal

/ComeOnTeBe am 18. April 2019

Nice, nice, nice: Das netteste Spiel des Osterwochenendes steigt am Montag Mittag in Steglitz. Im Spitzenspiel der Berlin-Liga empfängt der SFC Stern 1900 den SV Tasmania. Ein klarer Fall für den Caravan of Love. ... Weiterlesen

Nice, nice, nice: Das netteste Spiel des Osterwochenendes steigt am Montag Mittag in Steglitz. Im Spitzenspiel der Berlin-Liga empfängt der SFC Stern 1900 den SV Tasmania. Ein klarer Fall für den Caravan of Love.

Die Steglitzer halten sich trotz beschränkter Mittel seit 2007 in der sechsten Liga. Keine Brechstange, kein Größenwahn, keine teuren Verträge – stattdessen setzen die Sterne auf solide Arbeit und Spieler aus der eigenen Jugend. Das Konzept geht auf: In der Tabelle steht das Team aktuell auf Platz 3.

Mindestens so angenehm wie die Strategie des SFC ist die Atmosphäre auf dem Sportplatz Schildhornstaße. An die Gastfreundschaft aus unseren Berlin-Liga-Zeiten können sich viele bestimmt noch erinnern. Bei Auswärtsspielen in Steglitz durften wir gerne mal unseren eigenen Stadionsprecher mitbringen. Und als TeBe im Jahr 2011 durch die bisher letzte Insolvenz musste, zeigten sich die Sterne solidarisch: Unter dem Motto „Traditionsverein hilft Traditionsverein“ spendeten sie uns einen Teil ihrer Heimspieleinnahmen.

In den aktuellen Turbulenzen können wir wieder auf die Unterstützung aus Steglitz bauen. Stern 1900 war einer der ersten Vereine, der auf die Annonce des Caravan of Love in der Fußballwoche reagierte und uns zu sich einlud. „Mit großem Interesse und einer gewissen Anteilnahme habe ich euer Inserat gesehen“, schrieb uns Stern-Vorsitzender Bernd Fiedler. „TeBe ist der einzige Verein in Berlin, der eigentlich in der Lage wäre, die dritte Kraft zu werden, wenn man sich nicht auf eine Person verlässt.“

Und als wäre all das nicht nice genug, kommt am Montag noch dazu der SV Tasmania nach Steglitz – auch so ein Lieblingsgegner aus unseren Jahren in der Berlin-Liga. Für die Neuköllner geht es mal wieder um richtig viel: In der Tabelle stehen sie auf Platz 2, nur einen Punkt hinter Tabellenführer Sparta Lichtenberg. Unseren FreundInnen von den Tasmaniacs würden wir den Aufstieg gönnen – aber bitte ohne drei Punkte aus Steglitz.

Anpfiff auf dem Sportplatz Schildhornstaße ist am Ostermontag um 12.45 Uhr. Treffpunkt für TeBe-Fans ist um 11.45 Uhr am Bahnhof Heidelberger Platz (Bahnsteig U3). Davor bitte einmal duschen und bügeln: Ein nettes Kamerateam kommt nämlich auch mit.

Einladen! Einladen! Einladen! 👉 www.facebook.com/events/608139179609466/

#ComeOnTeBe #WeSaveTeBe #ReclaimTeBe #CaravanOfLove

/ComeOnTeBe am 11. April 2019

Europapokal, Europapo, Europapokal, Europapo,
Europapokal, Europapokal, Europapokal, Europapo! ... Weiterlesen

Europapokal, Europapo, Europapokal, Europapo,
Europapokal, Europapokal, Europapokal, Europapo!

Am kommenden Wochenende ist es so weit: TeBe-Fans dürfen "ihr" Team in der Champions League anfeuern. So hatte es die Göttinger Gruppe versprochen: "Mit Winnie in die Champions League". Nun wird das Versprechen mit der leichten Verspätung von so ca. eins, zwei Jahrzehnten endlich wahr. Es geht in der Champions League gegen den griechischen Dauermeister und aktuellen CL-Sieger Olympiakos Piräus

Okay, Winnie Schäfer hat in der Zwischenzeit schon das eine oder andere Engagement woanders angenommen und wieder abgegeben, u.a. in Kamerun, Aserbaidschan, Jamaika und bei "Für Ettlingen". Ja, es handelt sich nicht wirklich um unser Team. Und, zugegeben, es ist auch kein Fußball. Aber es ist immer noch besser, als dem aktuellen TeBe-Team dabei zusehen zu müssen, wie es die etwas weniger ambitionierten, aber für den Verein in seinem derzeitigen Zustand dennoch bedrohlichen Ziele der aktuellen Vereinsführung verfehlt. Außerdem ist es eine Gelegenheit, richtigen Spitzensport zu erleben, denn beim Spiel am Samstag supporten wir das Team der Wasserfreunde Spandau 04, die zwar nicht amtierender deutscher Meister, mit 36 (!) Titeln aus den letzten 40 Jahren aber unangefochtener Rekordmeister sind.

Das Spiel findet am kommenden Samstag, 13. April, um 19 Uhr in der Sport- und Lehrschwimmhalle Schöneberg am Sachsendamm statt. Der Eintritt ist für Teilnehmende der Caravan of Love 5 Euro (statt üblicherweise 10). Für Speis und Trank ist gesorgt.

Vorabtreffpunkt: 18 Uhr S-Bahnhof Schöneberg (Ringbahn)

Come on TeBe! Wasserfreunde allez!

13.04. 17:00   Sport Schwimmhalle Schöneberg

Wasserfreunde Spandau 04 vs. Olympiakos Piräus

/ComeOnTeBe am 8. April 2019

Über Dinge nachzudenken und Optionen abzuwägen erachten wir ja grundsätzlich für ratsam. Wer bereits mehr als einmal von TeBe in der Zeitung gelesen hat, wird uns sicher auch nicht darin widersprechen, dass man als Fan dieses Vereins besser auf alle Eventualitäten eingestellt sein sollte. Um uns, wie verkürzte Überschriften vom heutigen Tage nahelegen, dazu zu bringen, den Beispielen aus Manchester, Wimbledon, Hamburg usw. zu folgen, ist dann aber doch etwas mehr nötig, als ein durchs Mommsen-Casino tölpelnder Möchtegern-Präsident. Das Beispiel Tennis Borussia hat uns nämlich gelehrt, dass der Spuk im Eichkamp in aller Regel schnell verfliegt und es sich für das, was übrigbleibt, durchzuhalten und zu kämpfen lohnt. Aus diesem Grund feiern wir morgen auch erst einmal das 117-jährige Bestehen des Vereins, der die allermeiste Zeit unserer war, es schon bald wieder sein und für immer bleiben wird.

09.04. 18:00   Bohnengold

Wir gratulieren Tennis Borussia.

/ComeOnTeBe am 2. April 2019

Wir gratulieren Tennis Borussia.

Tennis Borussia, der Verein mit Herz, wird 117 Jahre alt. Wir, die Fans mit Herzschmerz, feiern das im Kreuzberger Bohnengold. Los geht's um 20 Uhr mit Musik, lustigen Spielchen und vielleicht sogar Kuchen. Details folgen.

/ComeOnTeBe am 28. März 2019

Huch, die „Caravan of Love“ bei der U19? Gibt es etwa ein richtiges TeBe im falschen? Weshalb wir am Samstag die A-Junioren von Tennis Borussia unterstützen wollen, erklären wir euch im Folgenden. ... Weiterlesen

Huch, die „Caravan of Love“ bei der U19? Gibt es etwa ein richtiges TeBe im falschen? Weshalb wir am Samstag die A-Junioren von Tennis Borussia unterstützen wollen, erklären wir euch im Folgenden.

Vergangenen Sommer traf sich die Initiative „We save TeBe“ mit Constantin Frost, dem damaligen Nachwuchsleiter unseres Vereins. Die U19 war einige Monate zuvor Berliner Pokalsieger geworden, hatte im Halbfinale den späteren Deutschen Meister Hertha BSC bezwungen und durfte nun im DFB-Pokal gegen Borussia Dortmund antreten. Aufgrund der umfangreichen DFB-Auflagen für die Partie hatte „We save TeBe“ angeboten, logistisch behilflich zu sein. Möglichkeiten zur Unterstützung waren schnell ausgelotet und die Initiative sollte sich um Ordnungsdienst, VIP-Raum und eine Pressekonferenz kümmern. Im weiteren Gespräch unterhielten wir uns über die allgemeine Situation in der Jugend und erfuhren unter anderem, dass der Nachwuchsbereich seinen Etat gerade selbst akquirieren musste, nachdem Crunch Fit wenige Wochen vor Beginn der Spielzeit mitgeteilt hatte, anders als in der Vorsaison kein Geld mehr zur Verfügung zu stellen.

Bis zum Saisonstart gelingt es, das nötige Geld bei Sponsoren und Eltern zusammenzutragen. Das Spiel gegen den BVB geht unglücklich mit 0:1 verloren. Sechs Wochen danach erfährt dann Constantin Frost durch eine TeBe-Meldung bei Facebook von seiner Entlassung. Auch danach dreht sich das TeBe-Personalkarussell noch munter weiter. Dass im Jugendbereich nicht überall Zufriedenheit herrscht, zeigt sich auch, als einige der Trainer und Spieler den TBAF-Antrag auf Einberufung der außerordentlichen Mitgliederversammlung unterzeichnen, der einen Tagesordnungspunkt zur Aussprache über die Situation im Nachwuchsbereich enthält. Der Vorstand setzt die Unterzeichner anschließend unter Druck. Verantwortlich gemacht werden soll unter anderem der langjährige Torwarttrainer Philipp Fahrendorff, der ohne Angabe von Gründen entlassen und erst nach Protesten durch Spielereltern wieder eingestellt wird. Die stimmberechtigten Spieler sind bei der MV nicht anwesend und zur erwähnten Aussprache kommt es, wie wir wissen, auch nicht. Trotz des Ausgangs der Versammlung ist es jetzt an der Zeit, denen zu danken, die das Mitglieder-Begehren von TBAF unterstützt und damit zum Teil viel riskiert haben.

Die erste Gelegenheit bietet sich bei der U19, die am Samstag in der Regionalliga auf Rot-Weiß Erfurt trifft und noch ein paar Zähler gegen den Abstieg benötigt. Aktuell beträgt der Abstand zum BFC Dynamo und somit zur roten Zone für Erfurt acht, für TeBe immerhin sechs Punkte. Den Veilchen stehen allerdings heiße Wochen bevor. Sie treffen in den letzten sechs Partien zuerst auf drei der vier Teams vom Tabellenende, zum Saisonende dann auf drei der vier Topteams. Die nötigen Punkte können also kaum früh genug gesammelt werden. Sorgen wir dafür, dass drei davon schon am Samstag im Eichkamp bleiben!

Nach unseren Ausflügen zu Tennis-Borussia Rambach und den frischgebackenen Aufsteigern unseres Tischtennis-Teams sollten die TeBe-Chants inzwischen wieder etwas routinierter über die Lippen gehen. Regelmäßige Besucherinnen und Besucher des Fantreffens dürften zudem auch keine Probleme haben, noch den Weg in den Eichkamp zu finden. Allen anderen sei die Fahrt mit den S-Bahn-Linien 3 und 9 bis Bahnhof Messe Süd empfohlen. Treffpunkt dort ist um 12.15 Uhr, Anpfiff um 13 Uhr auf der Hans-Rosenthal-Sportanlage. Leckere Burger und günstige Getränke gibt es – manche werden sich erinnern – bei Marion und Jimmy vor Ort, die Option auf weitere Drinks nach Spielende im TU-Bistro Waldschulallee. Come on TeBe!

30.03. 12:00   Hans-Rosenthal-Sportanlage, Kühler Weg 12, 14055 Berlin

Tennis Borussia U19 vs. Rot-Weiß Erfurt

/ComeOnTeBe am 27. März 2019

We love you, TB! We do!

Wir sind immer noch platt. Platt natürlich von den für unsere Verhältnisse ungewohnten Reisestrapazen, vor allem aber von dem Empfang der uns am vergangenen Sonntag in dem 600 Kilometer von Berlin entfernten Örtchen Rambach bereitet wurde. ... Weiterlesen

We love you, TB! We do!

Wir sind immer noch platt. Platt natürlich von den für unsere Verhältnisse ungewohnten Reisestrapazen, vor allem aber von dem Empfang der uns am vergangenen Sonntag in dem 600 Kilometer von Berlin entfernten Örtchen Rambach bereitet wurde.

Schon seit Jahren geisterte die Idee eines Besuchs des Wiesbadener Stadtteils immer mal wieder durch die TeBe-Fanszene. Grund dafür ist der SC Tennis Borussia Rambach und eine trotz Kontaktaufnahmen und Recherchen bislang immer ungelöst gebliebene Frage: Stand dessen Gründung 1977 – dem letzten Erstliga-Jahr von TeBe – möglicherweise in Zusammenhang mit unserem Herzensverein oder handelte es sich tatsächlich um Zufall?

Mit unserer Entscheidung für eine Beziehungspause infolge der #TeBeMV war die Zeit zur Umsetzung des Plans endgültig gekommen. Anfang des März informierten wir TB Rambach per Mail über unser Vorhaben und die Umstände, die uns aktuell die dafür nötige freie Zeit verschaffen. Die Antwort aus Rambach fiel zehn Tage später zwar keinesfalls unhöflich, aber ein wenig knapp und förmlich aus. Der Verein erkundigte sich erstmal nach der voraussichtlichen Größe unserer Reisegruppe. Gut, dachten wir, da kündigt sich eine unbekannte Bande Fußballfans an, deren Verein keinen Bock mehr auf sie hat, und will sich ihre Zeit ersatzweise beim Kreisligaclub einer 600 Kilometer entfernten, beschaulichen Gemeinde vertreiben. Dass man sich dort nicht ganz sicher ist, was von dem „Angebot“ der nach siebenstündiger Anreise sicher nicht mehr ganz nüchternen und laut Selbstauskunft nicht überall beliebten Gruppe zu halten ist, erschien uns nicht ausgeschlossen und plötzlich auch nachvollziehbar. Ähnliche Bedenken hatte wohl auch die örtliche Polizei, die nur wenige Minuten nach uns am Rambacher Gasthaus „Zum Hirsch“ eintraf, um sich ein Bild der Lage zu verschaffen.

Einen gänzlich anderen Hintergrund aber hatte die Nachfrage des SC Tennis-Borussia, wie sich bei Erreichen des Sportplatzes Trompeterstraße herausstellen sollte. Auf etwa 8.000 Höhenmetern und noch etwas außer Atem, erwartete uns dort bereits der Ehrenpräsident höchstpersönlich. In einer kleinen Ansprache bekundete Heinz Leukel die Freude seines Vereins über unseren Besuch und informierte sogleich, dass zum Dank am Getränkestand für jede_n (!) von uns eine Literflasche Apfelw…, pardon Äbbelwei, zur Abholung bereitstünde. Bei einigen dauert es einen guten Moment, bis aus Verwunderung Rührung wurde.

So nett und liebevoll wie Herrn Leukels Empfang hatte TB Rambach auch alles andere arrangiert. Verköstigung weit über dem durchschnittlichen Oberliganiveau, mehr Fanartikel als der TeBe-Fanshop, vor allem aber viele nette und interessante Begegnungen führten schon während der Halbzeit vereinzelt zu gewagten Prognosen wie „beste Auswärtsfahrt ever“. Dass das Spiel für Tennis-Borussia trotz Führung noch 1:4 verlorenging, tat unserer Laune sowieso keinen Abbruch mehr, der des Teams offenbar ebenso wenig. Einziger Wermutstropfen blieb somit der Umstand, schon bald nach Spielende wieder abreisen zu müssen. Die Zeit reichte aus, um zu verabreden, dass es bei diesem Besuch nicht bleibt und auch TB irgendwann mal die Reise zu TeBe antreten wird. Kurze Zeit später hatte sich die fast vollzählige Reisegruppe mit einem Liter Andenken-Äppler in jeder zweiten Hand abfahrtbereit an der Bushaltestelle eingefunden und schon mit ersten nervösen Zählungen begonnen, als auch die letzten Fehlenden eintrudelten – beladen mit einem weiteren „kleinen Geschenk“, einem Komplett-Satz TB-Trikots. Glaubt ja aber eh kein Mensch. Wir belassen es deshalb beim Versprechen auf ein baldiges Wiedersehen und einem großen Dankeschön nach Rambach und an unsere Begleiter_innen aus dem Rambacher Umland.

Achja: Gegründet wurde die TB Rambach durch die Abspaltung der Fußballabteilung des TuS Rambach. Einige der Fußballer waren auch dem Spiel mit Schläger nicht abgeneigt und planten den Bau von Tennisplätzen unweit des Rambacher Sportplatzes. Bei der Namensfindung bedachten die weitsichtigen Kicker das Vorhaben gleich mit und holten sich deshalb Inspiration bei einem damaligen Bundesligisten. Der Bundesligist bekam somit im stolzen Alter von 75 sein erstes und bislang einziges Geschwisterchen. Das mit den Tennisplätzen ist in Rambach dann übrigens doch nichts geworden – bis heute nicht. Macht ja aber nichts. Tennis ohne Schläger wird schließlich auch anderswo gespielt.